- Archaeological Method & Theory, Ancient economies (Archaeology), Ancient economic history, Material Culture Studies, Cultural Anthropology, Philosophy, and 30 moreCultural Theory, Ancient economy, Ancient Trade & Commerce (Archaeology), Celtic Archaeology, Race, Class, Sex and Gender, Archaeological Theory, Material Culture & Materiality, Economic History, Late Iron Age (Archaeology), Workplace Studies, Reenactment, Eisenzeit, History of Archaeology, Wissenschaftstheorie, Wirtschaftsgeschichte, Geldgeschichte, Münzen, Material Culture, Prehistoric Archaeology, Theoretical Archaeology, Actor Network Theory (ANT), Nationalism and Archaeology, Archaeology of Gender, Archaeology and politics, Gender Archaeology, Ancient borders and borderlands (Archaeology), Bronze Age Europe (Archaeology), and Boundaries (Archaeology)edit
- Themen und Ziele meiner Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin, Projekt und Social-Media-Managerin ist... moreThemen und Ziele meiner Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin, Projekt und Social-Media-Managerin ist die sinnvolleVerzahnung zwischen anspruchsvoller Wissenschaft und Forschung, zeitgemäßer kuratorischer Tätigkeit und inklusiver, partizipativerÖffentlichkeitsarbeit.edit
Im Zentrum des Sammelbandes stehen zwei bedeutende Akteure deutsch-jüdischen Lebens: Salman Schocken als Kaufhausunternehmer, Verleger sowie Förderer jüdischer Kultur und Erich Mendelsohn als begnadeter Architekt der Moderne. Die Beiträge... more
Im Zentrum des Sammelbandes stehen zwei bedeutende Akteure deutsch-jüdischen Lebens: Salman Schocken als Kaufhausunternehmer, Verleger sowie Förderer jüdischer Kultur und Erich Mendelsohn als begnadeter Architekt der Moderne.
Die Beiträge von Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland – u.a. der Geschichte, Literaturwissenschaft, Germanistik und
Architekturgeschichte – bieten biographische Details einerseits und Einblicke in die Gesellschafts- und Kulturarbeit der Protagonisten als Juden, Intellektuelle und Visionäre andererseits. Durch die Herstellung von Referenzen zu den zeithistorischen Diskursen
werden den biographischen Daten die notwendigen
kulturhistorischen Konturen verliehen.
Die Beiträge von Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland – u.a. der Geschichte, Literaturwissenschaft, Germanistik und
Architekturgeschichte – bieten biographische Details einerseits und Einblicke in die Gesellschafts- und Kulturarbeit der Protagonisten als Juden, Intellektuelle und Visionäre andererseits. Durch die Herstellung von Referenzen zu den zeithistorischen Diskursen
werden den biographischen Daten die notwendigen
kulturhistorischen Konturen verliehen.
Research Interests:
Die eisernen Werkzeuge aus Bibracte. Ein Beitrag zur Erforschung des keltischen Handwerks nach den Arbeiten von Jacques-Gabriel Bulliot und Joseph Déchelette. L'outillage en fer de Bibracte. Une contribution à l'etude de l'artisanat celtique d'après les travaux de Jacques-Gabriel Bulliot et Joseph Déchlette. Coll. Bibracte 18 (Glux-en-Glenne 2010)more
The subject of economics is one of the main themes to explain the change in archaeological finds. Accordingly , we might think that economics-based theories and models have been attracted by researchers to obtain answers to economic... more
The subject of economics is one of the main themes to explain the change in archaeological finds. Accordingly , we might think that economics-based theories and models have been attracted by researchers to obtain answers to economic questions. Using the example of oppida research, I will review which economic concepts of economic behavior have been reflected in archaeological research, and which, so to speak, have come from an undefined outside. It is also asked what discourses and practices have led to the awarding of certain economic models.
Research Interests:
Résumé Dans le domaine de la sociologie, la catégorie du «troisième lieu» est disponible pour décrire les lieux en dehors des domiciles et des lieux de travail. Les «troisième lieux» sont par définition des lieux qui produisent un certain... more
Résumé
Dans le domaine de la sociologie, la catégorie du «troisième lieu» est disponible pour décrire les lieux en dehors des domiciles et des lieux de travail. Les «troisième lieux» sont par définition des lieux qui produisent un certain sentiment de bien-être et dans lesquels les visiteurs se meuvent sans contrainte, séjournent et communiquent. Au delà, ils sont des champs d’expérimentations sociales car ils permettent des interactions spontanées grâce à l’accessibilité facile et informelle. Mais d’après Guido Zustiege, ils sont aussi et surtout des lieux de consommation.
En général, les «troisièmes lieux» sont décrits comme un phénomène moderne tandis que quelques lieux publiques de cette catégorie sont déjà connus de l’Antiquité gréco-romaine. En outre, les fouilles de l’oppidum de Bibracte au Mont Beuvray montrent que tels points de cristallisation de la vie publique ont existés également en Gaule. Il s’agit éventuellement d’un autre indice pour une romanisation précoce des Eduens.
Dans le domaine de la sociologie, la catégorie du «troisième lieu» est disponible pour décrire les lieux en dehors des domiciles et des lieux de travail. Les «troisième lieux» sont par définition des lieux qui produisent un certain sentiment de bien-être et dans lesquels les visiteurs se meuvent sans contrainte, séjournent et communiquent. Au delà, ils sont des champs d’expérimentations sociales car ils permettent des interactions spontanées grâce à l’accessibilité facile et informelle. Mais d’après Guido Zustiege, ils sont aussi et surtout des lieux de consommation.
En général, les «troisièmes lieux» sont décrits comme un phénomène moderne tandis que quelques lieux publiques de cette catégorie sont déjà connus de l’Antiquité gréco-romaine. En outre, les fouilles de l’oppidum de Bibracte au Mont Beuvray montrent que tels points de cristallisation de la vie publique ont existés également en Gaule. Il s’agit éventuellement d’un autre indice pour une romanisation précoce des Eduens.
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Masaryk University (Brno, Czech Republic).
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Nachdem ich 2013 von der Universität an ein Museum gewechselt bin, hat sich schrittweise auch meine berufliche Identität verändert. Auf die Frage nach meinem Beruf antworte ich nur noch selten, dass ich Archäologin bin. Vielmehr benutze... more
Nachdem ich 2013 von der Universität an ein Museum gewechselt bin, hat sich schrittweise auch meine berufliche Identität verändert. Auf die Frage nach meinem Beruf antworte ich nur noch selten, dass ich Archäologin bin. Vielmehr benutze ich häufiger die Bezeichnung
"Kuratorin", gelegentlich auch "Wissenschaftliche Mitarbeiterin"
oder Referentin an einem archäologischen Museum". Meine Ausbildung mit einem Magister und einer Promotion in Ur- und Frühgeschichte lässt dabei gar keinen Zweifel an meiner Zugehörigkeit zum Berufsfeld
Archäologie. Aber sowohl mein Umkreis als auch die Wahrnehmung meiner Tätigkeit haben sich geändert. Es sind weniger Fachkonferenzen, Hörsäle, Bibliotheken, sondern vielmehr
Museen, Museumsverbände und eine allgemeine Öffentlichkeit,
in und zwischen denen ich mich bewege. Und die Museumsarbeit gilt in der Archäologie als wenig wissenschaftlich. Warum sich also aus dem Museum heraus für einen Berufsverband Archäologie engagieren, wenn man sich in Bezug auf Qualitätssicherung und strukturelle Belange
des Tätigkeitsfeldes Museum möglicherweise in einem Berufsverband Museum besser vertreten fühlt? Doch wohl dann, wenn gerade die Vielstimmigkeit eines archäologischen Berufsverbands die Möglichkeit schafft, um für die Bedürfnisse und Wahrnehmung von Museumsarbeit im Fach Archäologie zu sensibilisieren, sowohl in Bezug auf spezifische Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis hin zum Aufsichtspersonal sowie Honorarkräften wie Moderatorinnen und Moderatoren als auch hinsichtlich einer Identität der Archäologie zwischen Wissenschaft und Populärkultur.
"Kuratorin", gelegentlich auch "Wissenschaftliche Mitarbeiterin"
oder Referentin an einem archäologischen Museum". Meine Ausbildung mit einem Magister und einer Promotion in Ur- und Frühgeschichte lässt dabei gar keinen Zweifel an meiner Zugehörigkeit zum Berufsfeld
Archäologie. Aber sowohl mein Umkreis als auch die Wahrnehmung meiner Tätigkeit haben sich geändert. Es sind weniger Fachkonferenzen, Hörsäle, Bibliotheken, sondern vielmehr
Museen, Museumsverbände und eine allgemeine Öffentlichkeit,
in und zwischen denen ich mich bewege. Und die Museumsarbeit gilt in der Archäologie als wenig wissenschaftlich. Warum sich also aus dem Museum heraus für einen Berufsverband Archäologie engagieren, wenn man sich in Bezug auf Qualitätssicherung und strukturelle Belange
des Tätigkeitsfeldes Museum möglicherweise in einem Berufsverband Museum besser vertreten fühlt? Doch wohl dann, wenn gerade die Vielstimmigkeit eines archäologischen Berufsverbands die Möglichkeit schafft, um für die Bedürfnisse und Wahrnehmung von Museumsarbeit im Fach Archäologie zu sensibilisieren, sowohl in Bezug auf spezifische Arbeitsbedingungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis hin zum Aufsichtspersonal sowie Honorarkräften wie Moderatorinnen und Moderatoren als auch hinsichtlich einer Identität der Archäologie zwischen Wissenschaft und Populärkultur.
Research Interests:
Vortrag auf der DGUF-Jahrestagung 2016, 5.-8. Mai " Archäologie & Macht. Positionsbestimmungen für die Zukunft der Vergangenheitsforschung " Museen sind komplexe Gebilde mit sozialpolitischer Bedeutung und kultureller Macht. Sie... more
Vortrag auf der DGUF-Jahrestagung 2016, 5.-8. Mai " Archäologie & Macht. Positionsbestimmungen für die Zukunft der Vergangenheitsforschung " Museen sind komplexe Gebilde mit sozialpolitischer Bedeutung und kultureller Macht. Sie reproduzie-ren und halten Wissen im Umlauf, schaffen aber auch neue Erkenntnisse. Ihre diskursiven Praktiken liegen sowohl in der kuratorischen und gestalterischen Aus-stellungsarbeit, als auch in den Führungen, Aktionstagen und Begleitprogrammen begründet. Das Museum besitzt die Macht zu entscheiden, welche Diskurse unterdrückt und welche zugelassen werden. Demgegenüber sind Publikum und Zuhö-rerschaft traditionell Konsumenten und Rezipienten des bereitgestellten Wissens, die sich gleicherma-ßen-ob erwünscht und/oder unerwünscht-mit hegemonialen Diskursen und Subjektivierungsformen konfrontiert sehen, in Bezug auf Identitätszuschreibungen, Geschlechterrollen oder hinsichtlich kolo-nialer Narrative etc. Schon seit den 1970er Jahren wird an der beschriebenen Machtposition der Museen als Wissenscon-tainer Kritik geübt, wobei erst die Narrative und seit ein paar Jahren auch die Grenze fachwissen-schaftlich-kuratorischer Deutungsmacht in die Kritik gerieten. Gefordert wurden mehr gesellschaft-lich relevante Museumsinhalte und Strukturen, die eine Beteiligung und Mitbestimmung von Bürger*innen an der Konzeption und Vermittlung von Museums-inhalten ermöglichen. Im Zuge dieser Kritik hat sich der Diskurs der new museology herausgebildet, dessen Kernelemente Gegenwartsbezug und Partizipation sind. Was im Bereich der Kunst im Rahmen von Erfahrungsausstellungen gut funktioniert, ist auf dem Terrain der Wissensausstellungen weniger leicht umzusetzen. Am Beispiel der Archäologiemuseen und ihrer Eigenheiten möchte ich in meinem Beitrag pro und contra der new museology diskutieren. Be-sonderes Augenmerk soll dabei auf dem Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung liegen, die-und das zeigen nicht erst die jüngsten politischen Entwicklungen in Deutschland-nicht immer einen Gewinn im Sinne einer Vernunft geleiteten Ausstellungspraxis liefert. Denn Teilhabe erfordert nicht nur die Beschäfti-gung mit einem Thema, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung und die Fähigkeit zu kritischer Distanz.
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Vor fünf Jahren kam die rasante Fahrt der Spekulationsgeschäfte moderner Finanzwirtschaft mit einem großen Crash vorerst zum Stillstand. In den tiefen Rissen, die der anfangs schillernde Investmenthandel durch die Realwirtschaft zog,... more
Vor fünf Jahren kam die rasante Fahrt der Spekulationsgeschäfte moderner Finanzwirtschaft mit einem großen Crash vorerst zum Stillstand. In den tiefen Rissen, die der anfangs schillernde Investmenthandel durch die Realwirtschaft zog, kamen bankrotte Banken, insolvente Konzerne und sogar zahlungsunfähige Staaten zu Fall. Gleichzeitig blickte man durch die Abgründe auf die Verfehlungen von Wirtschaftsmodellen, die unter höchst spekulativen Prämissen (homo oeconomicus-Modell, Marktgleichgewicht, Wertstabilität) Prognosen für wirtschaftliches Handeln in der Zukunft abgaben, dabei aber die Krise nicht vorhersagen konnten. Mit zunehmender Skepsis gegenüber der herrschenden neoliberalen Wirtschaftsordnung stieg gleichzeitig der Bedarf an Informationen über alternative Wirtschaftsansätze. In der Folge veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung Artikel-Serien zu den Themen „Ein neuer Kapitalismus“ sowie „Kapitalismus und Krise“ und schwergewichtige Publikationen wie „Die Ökonomie von Gut und Böse“ aus der Feder des Nationalökonom Tomáš Sedláček (2012) sowie „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ vom Wirtschaftsanthropologen David Graeber (2012) führen die Bestsellerlisten an. Angesichts der seit 2007 in einer breiten Öffentlichkeit geführten Debatten über die Differenzen zwischen hegemonialen und eher randständigen Wirtschaftstheorien fragt man sich zwangsläufig, wie es denn im eigenen Fach um die Rezeption gängiger Wirtschaftstheorien bestellt ist?
Diese Frage möchte ich in meinem Vortrag für die Oppidaforschung beantworten. Im Zentrum meines Referates steht dabei die Rekonstruktion des Diskurses zum Thema Wirtschaft in der westdeutschen Spätlatèneforschung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Hierfür wird einerseits der intersubjektive wirtschaftstheoretische Sinn bestimmt, der in den ausgewählten fachwissenschaftlichen Aussagen enthalten ist, andererseits geht es darum, den diskursiven Weg nachzuzeichnen, über den wirtschaftshistorische Aussagen im Verlauf der Oppidaforschung von einer These zu einer wissenschaftlichen Tatsache geworden sind.
Diese Frage möchte ich in meinem Vortrag für die Oppidaforschung beantworten. Im Zentrum meines Referates steht dabei die Rekonstruktion des Diskurses zum Thema Wirtschaft in der westdeutschen Spätlatèneforschung von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Hierfür wird einerseits der intersubjektive wirtschaftstheoretische Sinn bestimmt, der in den ausgewählten fachwissenschaftlichen Aussagen enthalten ist, andererseits geht es darum, den diskursiven Weg nachzuzeichnen, über den wirtschaftshistorische Aussagen im Verlauf der Oppidaforschung von einer These zu einer wissenschaftlichen Tatsache geworden sind.
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In the social sciences work and workplaces are an important topic for more than ten years. Corresponding research projects were developed in the context of failures in development, design and application of new technologies. Within this... more
In the social sciences work and workplaces are an important topic for more than ten years. Corresponding research projects were developed in the context of failures in development, design and application of new technologies. Within this research Lucy Suchman coined the term “situated action” which was directed against the common assumption of human action being aimed at rational und planned goals.
Following the theoretical concept of situated action and referring to more current workplace studies I will deal with the planned presentation of the organization of work in late Iron Age workplaces, mainly on examples from the oppidum Bibracte – Mont Beuvray, France . The issues for discussion are embodied knowledge of the actors, everyday competence in dealing with labor and materials and the coordination of action sequences. Another subject of this paper will be how information like this can be obtained from the archaeological material.
Following the theoretical concept of situated action and referring to more current workplace studies I will deal with the planned presentation of the organization of work in late Iron Age workplaces, mainly on examples from the oppidum Bibracte – Mont Beuvray, France . The issues for discussion are embodied knowledge of the actors, everyday competence in dealing with labor and materials and the coordination of action sequences. Another subject of this paper will be how information like this can be obtained from the archaeological material.
